Form und Zeichen – Globale Kommunikation

Das 15. Ulmer Symposion stellt sich der Frage, ob angesichts zunehmender digitaler Vernetzung, vordringender Globalisierung, kultureller Entgrenzung sich die Entwicklung und der Gebrauch von Formen und Zeichen verändern.

Andere Welten, andere Ziele? Andere Wege und Produkte? Andere Nutzer? Zu diesen Leitfragen referieren und diskutieren internationale Persönlichkeiten aus den Bereichen der Semiotik, Psychologie, Kultur-, Medien- und Kommunikationsforschung, Praktiker aus den Bereichen des Industrie-, Grafik- und Produktdesigns sowie Spezialisten aus der Werbung, dem Marketing und der Industrie. 


Unterschiedliche Professionen, Erfahrungen und Haltungen ermöglichen eine differenzierte Betrachtung. In der Wechselwirkung der vielfältigen Positionen und in der Auseinandersetzung mit ihren Grenzen wird die weitreichende Bedeutung globaler Kommunikation thematisiert. Die Verantwortung des gestaltenden Einzelnen wird mit der Vereinfachung weltweiter Verfügbarkeit von Produkten immer bedeutender. Sich ständig erweiternde technische Möglichkeiten und die rasante Entwicklung und der Einsatz neuer Medien erfordern ein Nachdenken der Gestalter, Auftraggeber und Nutzer über die Grundlagen und die Bedeutung ihres Handelns. Diese Situation zu vergegenwärtigen und kritisch zu beleuchten hat sich das diesjährige Internationale Forum für Gestaltung Ulm als Aufgabe gestellt.

 

Die Dokumentation der Tagung können Sie hier erwerben.